Tech News
Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM
Lange Nacht der Wissenschaften 2011
Berlin, 28.5.2011
Mikroelektronik im Dienste des Menschen – unter diesem Motto steht in diesem Jahr der gemeinsame Auftritt von Fraunhofer IZM und dem Forschungsschwerpunkt Technologien der Mikroperipherik der TU Berlin. Neben einer Führung durch den Reinraum werden Anwendungsbeispiele für Sensornetzwerke, neue Technologien zur Lebensmittelanalyse und aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Medizintechnik präsentiert.
Sauberer geht’s nicht - Willkommen im Reinraum!
Woher kommen die Chips im Handy, in der Kamera, im Herzschrittmacher?
Sehen Sie zu, wie Wissenschaftler feinste Strukturen mit wenigen Tausendstel Millimetern Breite auf große Siliziumscheiben, sogenannte Wafer, aufbringen und diese dann in einzelne Mikrochips zersägen. Damit kein Staubkorn die Zuverlässigkeit der Chips beeinträchtigt, kleiden wir Sie für Ihren Besuch reinraumgerecht ein.
Kameras aus dem Salzstreuer
Eine neue Mikrokamera von der Größe eines Salzkorns liefert nicht nur gestochen scharfe Bilder, sondern lässt sich auch so kostengünstig herstellen, dass Endoskope für minimalinvasive Eingriffe damit zu einem Wegwerfartikel werden. Schauen Sie selbst! DEMONSTRATION
Wie die Mikroelektronik die Medizintechnik revolutioniert
Miniaturisierte Hörgeräte, Netzhautimplantate und Gehirnsensoren - kaum ein anderer Bereich profitiert so vom Einsatz intelligenter Elektronik wie die Medizintechnik. Zu langen Nacht stellen wir Ihnen aktuelle Entwicklungen aus unseren Laboren vor, die bei Krankheit, in der Wundversorgung oder Pflege Patienten, Pflegekräften und Angehörigen das Leben erleichtern – gesundheitsverträglich und vor allem zuverlässig.
Unter anderem zeigen wir ein am Institut entwickeltes linsenloses Chip-Mikroskop, das für einen Bruchteil der Kosten ähnlich gute Ergebnisse wie ein optisches Lichtmikroskop erreicht und damit auch für den „Feldeinsatz“, z. B. in Entwicklungsländern, geeignet ist.
Hier wird scharf geschossen: Laserpistole überprüft den Frischegrad von Lebensmitteln
Wie frisch ist eigentlich das Essen auf unserem Tisch? Die Antwort gibt eine Laserpistole namens "FreshScan", die Bakterien in Lebensmitteln wie zum Beispiel Fleisch aufspürt. IZM-Wissenschaftler stellen die zugrundeliegenden Messmethoden vor und assistieren dann den Besuchern beim Testen des Geräts – an Gummibärchen!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Treffpunkt:
Gebäude 17A, Aufgang 5, 1. Etage, Raum 294
Gustav-Meyer-Allee 25
13355 Berlin



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