Zahlen und Fakten
Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM
Finanzielle Situation
Die Bilanz des Wirtschaftsjahres 2010 fällt für das Fraunhofer IZM sehr positiv aus. Der beträchtliche Rückgang der Wirtschaftserträge im Krisenjahr 2009 konnte 2010 kompensiert werden. Der Umsatz des Fraunhofer IZM erhöhte sich im Jahr 2010 um 25 % auf eine Summe von 23,1 Millionen Euro. Die Steigerungsrate der Erträge aus deutschen und internationalen Industrieunternehmen sowie Wirtschaftsverbänden betrug sogar 51 % und erreicht damit eine Summe von 7,5 Millionen Euro. Dies ist nicht nur das Ergebnis des wirtschaftlichen Aufschwungs, sondern auch Spiegelbild der verstärkten Bemühungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts, die guten FuE-Ergebnisse in die Wirtschaft zu transferieren. Dank der zuverlässigen öffentlichen Förderung, die im Jahr 2010 durch die Konjunkturprogramme von Bund und Ländern verstärkt wurde, konnte das Fraunhofer IZM neue Themenfelder erschließen. Die Summe der Erträge aus dem öffentlichen Bereich stieg auf 13,8 Millionen Euro.
Geräteinvestitionen
Die im Jahr 2009 begonnene Investition für die Projektgruppe IZM-ASSID am Standort Dresden/Moritzburg wurde fortgeführt. Aus Mitteln des „Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE)“ des Landes Sachsen und des BMBF wurde eine Gesamtsumme von 49,9 Millionen Euro bereitgestellt. Im Berichtzeitraum 2010 wurden Geräte und Anlagen im Wert von 36,5 Millionen Euro beschafft, installiert und in Betrieb genommen.
Darüber hinaus wurde ein „Testlabor für hochzuverlässige Kunststoff-Metall-Komposite in der Mechatronik unter Extrembedingungen“ aufgebaut. Wesentliche Teile dieses Labors befinden sich am IZM-Standort Oberpfaffenhofen. Die Finanzierung dieser Maßnahme erfolgte in Höhe von 1,2 Millionen Euro aus strategischen Fonds der Fraunhofer Gesellschaft, verstärkt durch eigene Mittel.
Für laufende Ersatz- und Erneuerungsinvestitionen wurden Eigenmittel in Höhe von 1,6 Millionen Euro aufgewandt. Exemplarisch ist in diesem Zusammenhang die Anschaffung eines Wafermoldingsystems für 0,5 Millionen Euro zu erwähnen.
Personalentwicklung
Durch die verbesserte Ertragslage konnten 2010 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Personalbestand stieg von 170 auf 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den IZM-Standorten Berlin, Dresden/Moritzburg und Oberpfaffenhofen.
Zusätzlich bietet das Institut Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, Ihr Studium mit praktischer wissenschaftlicher Arbeit in den Büros und Laboren des Fraunhofer IZM zu verbinden. Zum Jahresende 2010 wurden 123 Praktikanten, Diplomanden und studentische Hilfskräfte am Fraunhofer IZM betreut. Das Fraunhofer IZM stellt sich weiterhin der Aufgabe Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Im Jahr 2010 wurden 2 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen, so dass insgesamt 10 Auszubildende als Mikrotechnologen und Kauffrau für Bürokommunikation ausgebildet werden.


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