Andrea Lübcke, Mitglied im Forschungsausschuss des Bundestags, zu Gast im Fraunhofer IZM
Wie kann die Technologieforschung an nachhaltiger Mikroelektronik die Wertschöpfung in Europa stärken? Darüber tauschte sich Dr. Andrea Lübcke, Bundestagsabgeordnete für Brandenburg, mit Forschenden im Fraunhofer IZM aus.
Gastgeberin Prof. Ulrike Ganesh diskutierte mit Lübcke die Pläne zur Installation von Pilotlinien auf europäischer Ebene und zeigte mit ihrem Team und der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD), warum Zukunftsthemen wie Quantensensorik, High-Performance Computing, KI oder neuromorphe Netzwerke ohne das Packaging-Knowhow bei Fraunhofer undenkbar sind. Besonderes Highlight: eine zusammen mit ams OSRAM entwickelte LED-Matrix für intelligentes Licht, das vom Bundespräsidenten mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet wurde.
Wie Mikroelektronik nicht nur energieoptimierte Prozesse steuern, sondern auch selbst nachhaltig produziert werden kann, interessierte Lübcke besonders. Als Mitglied im Bundestagsausschuss für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen bringt sie diese Themen selbst politisch voran. Am Fraunhofer IZM und in der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland sind sie etwa mit dem Projekt GreenICT zum Teil bereits Wirklichkeit.
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