ASCENT+ eröffnet Zugang zu führenden Infrastrukturen der Nanoelektronik

18. November 2020

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Die Entwicklung, Integration und Anwendung nanoelektronischer Technologien ist ein entscheidender Treiber gegenwärtiger angewandter Forschung und Entwicklung sowohl im universitären als auch industriellen Umfeld. Auf dem Weg zu Lösungen für Anwendungen der Zukunft gibt es jedoch oftmals eine entscheidende Hürde: Eine notwendige und umfassende Infrastruktur. Hochmoderne Anlagen und Geräte sind oftmals finanziell nicht tragbar oder in Laboren nicht unterzukriegen. Genau dieser Einschränkung wirkt die Europäische Kommission mit dem Projekt ASCENT+ entgegen.

ASCENT+ aktiviert ein Netzwerk an Wissen und eröffnet die Möglichkeit des offenen Zugangs zu den führenden europäischen Infrastrukturen im Bereich der Nanoelektronik. 15 Partner aus Wissenschaft und Industrie öffnen ihre Labortüren und gewähren anderen Forschenden und Entwickler*innen für nanoelektronische Lösungen Zugang zu ihren Prozess- und Modellierungsanlagen sowie Vermessungs- und Charakterisierungsstrukturen.

Mit Hilfe des schnellen und einfachen Zugriffs auf die fortschrittlichsten CMOS-Technologien und –Infrastrukturen gilt es als Ziel, ein starkes europäisches Netzwerk aufzubauen und mit vereintem Wissen nanotechnologische Herausforderungen zu lösen.

In der aktuellen, zweiten Phase wurde das bestehende Netzwerk aus CEA-Leti (FR), imec (BE), INL (PT/ES), Tyndall (IE) und dem Fraunhofer-Verbund Mikroelektronik (DE) um folgende akademische Partner sowie Forschungseinrichtungen erweitert: CNRS (FR), Universiteit Gent (BE), TU Bergakademie Freiburg (DE), JKU (AT) und die University of Padova (IT) ebenso wie DSP Valley (BE), MIDAS (IE), Minalogic (FR), Silicon Saxony (DE) und SiNANO Institute (FR). Somit zählt das Netzwerk „European Nanoelectronic Access“ über 3700 Mitglieder.