Entwicklung der nächsten Generation Photonischer Systeme
Im Rahmen des Forschungsschwerpunkts „Photonic & Plasmonic Systems (PPS)“ werden fortschrittliche Technologien für die photonische Integration, Verpackung, Montage und Systemtechnik für Informationsinfrastrukturen der nächsten Generation entwickelt.
Er verbindet photonische Bauelemente, heterogene Integration, optische und elektrische Schnittstellen, fortschrittliche Verpackungstechniken, Fertigungsreife und Systemdemonstratoren zu einem durchgängigen Technologiepfad und unterstützt damit skalierbare, energieeffiziente und sichere Systeme für KI-Infrastrukturen, Hochleistungsrechner, Rechenzentren, Cloud-Plattformen, 5G/6G-Kommunikation, sichere optische Netzwerke und Sensorik-Anwendungen.
Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern arbeitet in den Bereichen Siliziumphotonik, InP-Photonik, Siliziumnitrid, Plasmonik, optische Interposer, glasbasierte optische Schnittstellen, elektrooptische Leiterplatten, Chiplet-Architekturen und Co-Packaged Optics.
Dieser zentrale Forschungsbereich konzentriert sich auf die vollständige Systemintegration, einschließlich Kopplung, Verpackung, Verbindungen, thermischer und mechanischer Restriktionen, HF- und elektrischer Schnittstellen, Testbarkeit, Zuverlässigkeit, Herstellbarkeit und Relevanz für den Einsatz. Diese Plattformen werden in Demonstratoren, Konzepte für Pilotlinien und partnerorientierte Lösungen umgesetzt.
Die Photonik entwickelt sich zu einer Infrastrukturtechnologie. Die Leistungsfähigkeit zukünftiger KI-, Cloud-, HPC-, Kommunikations- und Sensorsysteme wird nicht nur von der Innovation der Bauelemente abhängen, sondern auch von der Fähigkeit, photonische Systeme zuverlässig und in großem Maßstab zu verpacken, zu verbinden, zu testen und herzustellen. Genau hier ist PPS tätig.