Langlebige Energieplattformen für das Internet der Dinge

Projekt LoLiPoP IoT

Überblick

Im Rahmen von LoLiPoP IoT werden innovative Long Life Power Platforms entwickelt, um die Nachrüstung von Modulen für drahtlose Sensornetzwerke (WSN) in IoT-Anwendungen zu ermöglichen. Dazu gehört die Entwicklung von Algorithmen zur Ausführung von Funktionen wie Asset-Tracking und Zustandsüberwachung (für vorausschauende Wartung). Sie können in Anwendungen wie Industrie 4.0, intelligenter Mobilität und energieeffizienten Gebäuden eingesetzt werden.

LoLiPoP IoT schafft ein Ökosystem aus Entwicklern, Integratoren und Anwendern, um diese Plattformen unter Berücksichtigung von Stromverbrauch/Batterielebensdauer, einfacher Installation und Wartung zu entwickeln. Das Projekt basiert auf 12 Anwendungsfällen aus Labor und Praxis, um zunächst die technische Machbarkeit und anschließend die potenziellen Auswirkungen zu demonstrieren.

Zu den erwarteten Auswirkungen der LoLiPoP IoT-Anwendungsfälle gehören:

  • eine typische Verlängerung der Batterielebensdauer von ~18 Monaten auf >5 Jahre,
  • eine Verringerung des Wartungsaufwands für mobile und feste Anlagen von >30 % auf <15 %,
  • eine Verringerung der Kosten im Zusammenhang mit dem Standort von Anlagen um typischerweise 100.000 € pro Jahr und Anwendungsfall,
  • Optimierung des Flusses, der Verwaltung und des Durchsatzes von Anlagen durch die Identifizierung von Engpässen, was zu einer Reduzierung der Produktionszeit, der Zykluszeit und der Lagerkosten um >10 % führt,
  • Verbesserung des Komforts und des Wohlbefindens der Gebäudenutzer bei gleichzeitiger Reduzierung des Energieverbrauchs um >20 % und
  • Einnahmen von >10 Mio. € pro Jahr für LoLiPoP-IoT-Industriepartner, die Dienstleistungen im Bereich Anlagenverfolgung und Zustandsüberwachung anbieten.

(Quelle: www.lolipop-iot.eu)

Ein Forschungsschwerpunkt des Fraunhofer IZM – in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IIS – liegt auf der Entwicklung energieautarker Sensorknoten. Das gewählte Anwendungsszenario ist die Zustandsüberwachung von Schüttgütern in großen Silos. Die Nachrüstung der erforderlichen Infrastruktur ist in der Regel zu kostspielig. Sensorknoten sollen sicherstellen, ob bei der Lagerung bestimmter Güter Gärungs- oder Selbstentzündungseffekte entstehen und die Qualität des Lagerguts beeinträchtigt wird. Bei Bedarf soll automatisch eine Alarmierung und vorbeugend N2-Gas oder eine Löschschaumflutung ausgelöst werden.

  • COGNITECHNA s.r.o. (COG) (Project Coordination)
  • ABATEC Mikrosysteme GmbH 
  • Analog Devices 
  • Arcelik A.S.
  • Brno University of Technology
  • Centria tutkimus ja kehitys
  • CNet Svenska AB
  • COGNITECHNA s.r.o.
  • Consiglio Nazionale delle Ricerche
  • Consorzio Nazionale Interuniversitario per la Nanoelettronica
  • CSEM Centre Suisse d'Electronique et de Microtechnique SA
  • Eindhoven University of Technology Logo Eindhoven University of Technology
  • Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen IIS 
  • Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM 
  • HTEC GmbH
  • IMEC Netherlands 
  • Infineon Technologies AG Logo Infineon Technologies AG 
  • INS GmbH 
  • Luna Geber Engineering srl
  • MeshWorks Wireless Oy 
  • Mid Sweden University 
  • Miromico AG
  • Noldus Information Technology B.V.
  • Offcode Ltd.
  • Signify Netherlands BV
  • SIM4Future
  • SWISS AIRTAINER SA
  • SYSGO GmbH
  • TAUA srl
  • Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
  • Tyndall National Institute
  • Universidad Politecnica de Madrid
  • University of Bologna 
  • University of Perugia 
  • Zens Group B.V.

Allgemeine Projektinformationen

  • Projektlaufzeit: 01.06.2023-30.05.2026
  • Förderkennzeichen: 101070441

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