Um die technologische Spitzenposition weiter auszubauen, mobilisierte das Fraunhofer IZM im Jahr 2025 über 1,8 Millionen Euro aus Eigenmitteln in die gezielte Modernisierung und Erweiterung seiner Geräteausstattung. Diese Investitionen sorgen für höchste Effizienz und Innovationskraft in den Forschungsprozessen. Weitere 1,8 Millionen Euro wurden für bauliche Verbesserungen eingesetzt, um die Leistungsfähigkeit des Instituts zu steigern und neue Standards in der Arbeitssicherheit zu setzen.
Der Ausbau der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland im Bereich Quanten- und neuromorphes Computing (FMD-QNC) wurde konsequent vorangetrieben. Ziel des Konsortiums ist es, die technologische Infrastruktur für zukunftsweisende Forschung in Deutschland zu schaffen und die Brücke zwischen Wissenschaft, industrieller Fertigung und Anwendung zu schlagen. Das Fraunhofer IZM investierte hierfür 6 Millionen Euro in Geräte und Anlagen, um den Innovationsvorsprung zu sichern.
Für die Etablierung der »Multi-hub Test and Experimentation Facility (TEF) for Edge AI Hardware« setzte es an seinem Standort in Moritzburg weitere 3,2 Millionen Euro ein.
Mit 7,7 Millionen Euro investierte das Institut im Jahr 2025 massiv in den Aufbau der APECS-Pilotlinie (Advanced Packaging and Heterogeneous Integration for Electronic Components and Systems). Die aus Mitteln der EU, des BMFTR und der Länder im Rahmen des EU-Chips-Acts finanzierte Linie bietet der Industrie, KMU und Forschungseinrichtungen Zugang zu Technologien, Infrastruktur und Fachwissen für Innovationen im Bereich Chiplets, Systemintegration und industrielle Umsetzung.
Hinzu kamen weitere 3,6 Millionen Euro für den technischen Ausbau im Rahmen des Centers for Advanced CMOS & Heterointegration Saxony (CEASAX), das von der IP-Entwicklung bis hin zur Pilotfertigung Zugang zu modernsten Technologien auf 300 mm-Ebene bietet.