Zahlen und Fakten

Finanzielle Situation

Das Fraunhofer IZM blickt auf ein Jahr voller Dynamik und Erfolg zurück. Mit einem Umsatz von 47,1 Millionen Euro unterstreicht das Institut seine Position als Innovationspartner für Industrie und Wirtschaft. Die Erträge aus Forschungsaufträgen deutscher und internationaler Unternehmen sowie ­Wirtschaftsverbänden beliefen sich auf 17,3 Millionen Euro. Damit werden 36,8 Prozent der Kosten durch direkte Industrieaufträge gedeckt. Das Volumen der extern finanzierten Projekte stieg auf 34,5 Millionen Euro, so dass 73,2 Prozent des Betriebshaushalts durch eingeworbene Drittmittel gesichert werden konnten – ein Beleg für die Attraktivität und Relevanz des Fraunhofer IZM als Forschungspartner in herausfordernden Zeiten.

Zahlen und Fakten im Überblick*

  • 1993 gegründet
  • 3 Standorte in Berlin, Dresden/Moritzburg, Cottbus
  • 463 Mitarbeitende
  • 47,1 Mio. Euro Umsatz
  • 73,2 Prozent Auftragsforschung

*Stand 2025

Investitionen in Infrastruktur und Geräte

EU - Logo

Um die technologische Spitzenposition weiter auszubauen, mobilisierte das Fraunhofer IZM im Jahr 2025 über 1,8 Millionen Euro aus Eigenmitteln in die gezielte Modernisierung und Erweiterung seiner Geräteausstattung. Diese Investitionen sorgen für höchste Effizienz und Innovationskraft in den Forschungsprozessen. Weitere 1,8 Millionen Euro wurden für bauliche Verbesserungen eingesetzt, um die Leistungsfähigkeit des Instituts zu steigern und neue Standards in der Arbeitssicherheit zu setzen.

Der Ausbau der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland im Bereich Quanten- und neuromorphes Computing (FMD-QNC) wurde konsequent vorangetrieben. Ziel des Konsortiums ist es, die technologische Infrastruktur für zukunftsweisende Forschung in Deutschland zu schaffen und die Brücke zwischen Wissenschaft, industrieller Fertigung und Anwendung zu schlagen. Das Fraunhofer IZM investierte hierfür 6 Millionen Euro in Geräte und Anlagen, um den Innovationsvorsprung zu sichern.

Für die Etablierung der »Multi-hub Test and Experimentation Facility (TEF) for Edge AI Hardware« setzte es an seinem Standort in Moritzburg weitere 3,2 Millionen Euro ein.

Mit 7,7 Millionen Euro investierte das Institut im Jahr 2025 massiv in den Aufbau der APECS-Pilotlinie (Advanced Packaging and Heterogeneous Integration for Electronic Components and Systems). Die aus Mitteln der EU, des BMFTR und der Länder im Rahmen des EU-Chips-Acts finanzierte Linie bietet der Industrie, KMU und Forschungseinrichtungen Zugang zu Technologien, Infrastruktur und Fachwissen für Innovationen im Bereich Chiplets, Systemintegration und industrielle Umsetzung.

Hinzu kamen weitere 3,6 Millionen Euro für den technischen Ausbau im Rahmen des Centers for Advanced CMOS & Heterointegration Saxony (CEASAX), das von der IP-Entwicklung bis hin zur Pilotfertigung Zugang zu modernsten Technologien auf 300 mm-Ebene bietet.  

Personalentwicklung

Das Fraunhofer IZM setzt konsequent auf die Förderung und Entwicklung seiner Mitarbeitenden und des wissenschaftlichen Nachwuchses. Im Jahr 2025 wuchs das Team an den Standorten Berlin, Cottbus und Dresden/Moritzburg erneut: auf 463 Mitarbeitende, darunter 131 Praktikant*innen, Bachelorand*innen, Masterand*innen und studentische Hilfskräfte, die intensiv betreut und gefördert wurden. Dies unterstreicht das große Engagement des Instituts für die Aus- und Weiterbildung. Studierenden wird die Möglichkeit geboten, ihr Studium mit praxisnaher wissenschaftlicher Arbeit in den Büros und Laboren des Fraunhofer IZM zu verbinden. Darüber hinaus wurden acht Auszubildende in den Berufen Mikrotechnologin/Mikrotechnologe, Oberflächenbeschichterin/Oberflächenbeschichter sowie Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement ausgebildet.

Mit gezielten Programmen zur Nachwuchsförderung, wie der engen Partnerschaft mit dem Gabriele-von-Bülow-Gymnasium und dem langjährigen Engagement beim Girls‘ Day, begeistert das Fraunhofer IZM junge Talente für Technik und Wissenschaft und schafft so die Basis für die Innovationskraft von morgen.