Additive Fertigungsverfahren (3D-Druck)

Schnelles Prototyping mittels Stereolithographie 3D-Druck in der optischen Aufbau- und Verbindungstechnik

image - 3D-gedruckte Verpackung
© Fraunhofer IZM
3D-gedruckte Verpackung eines Taper-3D-Resonator-Systems für biosensori-sche Anwendungen

Stereolithographie (SLA) 3D-Druck ist ein Fertigungsverfahren bei dem, aus funktionalen Werkstoffen auf Polymerbasis, Teile und Werkzeuge erstellt werden können.

Mit dem am Fraunhofer IZM genutzten SLA-3D-Druckverfahren kann eine Schichtstärke zwischen 0,025 bis 0,1 mm (Abhängig vom Material) realisiert werden. Die Werkstoffe bestehen aus Photopolymer Kunstharz und werden durch einen Laser mit einem Strahldurchmesser von 0,140 mm ausgehärtet. Die genutzten Werkstoffe haben verschiedene Eigenschaften je nach angestrebter Funktionalität:

  • Transparent
  • Biologisch verträglich
  • Hitzeresistent
  • Mechanisch (Steifheit, Bruchdehnung, E-Modul usw.)

Die Anwendungen sind vielfältig. Transparente Materialien werden häufig in der Optik und Fluidik genutzt. Die große Werkstoff Vielfalt und die schnelle Prozessführung macht dieses Verfahren ideal zum Fast Prototyping in nahezu allen Bereichen.