Forschungsschwerpunkte

Zuverlässigkeitsmanagement im Produktlebenszyklus

© Fraunhofer IZM

Eine Aufgabe ist die Steuerung der Tätigkeiten zum Erreichen zuverlässiger Produkte und Prozesse über den gesamten Produktlebenszyklus. Die Absicherung der Zuverlässigkeit beginnt bereits in der Innovationsphase. Während der Produktentstehung ist darauf zu achten, dass Einflüsse von Produktion und Betrieb beachtet werden und die Funktionsfähigkeit bzw. Verfügbarkeit in der Nutzungsphase sichergestellt wird.

Eine weitere Aufgabe ist der Nachweis der Zuverlässigkeit eines Produktes. Darunter fallen Vorgehensweisen für die Bewertung der Zuverlässigkeit von Systemen, wie Methoden der Zustandsbestimmung und der Einsatz von Methoden zur Systembewertung unter Zuverlässigkeitsaspekten.

Wir unterstützen Sie bei der Auswahl geeigneter Methoden zum Erreichen der gewünschten Systemzuverlässigkeit und beim Nachweis der Zuverlässigkeit eines Produktes oder eines Prozesses insbesondere bei:

  • Koordination des strukturübergreifenden bzw. interdisziplinären Informationsaustausches
  • Fehlervermeidungsprozesse (z. B. 8D-Prozesse)
  • Obsoleszenzmanagement (u. a. Umgang mit Bauteilabkündigungen)
  • Fehlermöglichkeits- und Einflussanalysen (FMEA)
  • Berechnung von Ausfallraten (MTBF, MTTF, MTTFd)
  • FEM-unterstütztes physikalisches Design
  • Umweltgerechtes und ressourceneffizientes Prozess- und Produktmanagement (Eco-Reliability)
  • Einsatz und Verwendung von MRO-Prozessen

Methoden zur Systembewertung

Die Systembewertung ermöglicht die Identifikation von Schwachstellen aus technologischer bzw. nachhaltiger Sicht. Dabei wird zwischen den verschiedenen Systemebenen differenziert. Die verfügbaren Methoden liefern die Grundlage zur ganzheitlichen Systemoptimierung unter Einbeziehung von Prozessen des Zuverlässigkeitsmanagements.

Seminare und Projekte im Bereich Zuverlässigkeitsmanagement im Produktlebenszyklus

Arbeitskreis Systemzuverlässigkeit von Aufbau- und Verbindungstechnologien

Das Fraunhofer IZM organisiert seit 1999 den Industriearbeitskreis Systemzuverlässigkeit von Aufbau- und Verbindungstechnologien (vormals Arbeitskreis zuverlässige bleifreie Verbindungstechnologie). Standen bisher insbesondere die Fragestellungen einer spezifischen Aufbau- und Verbindungstechnik im Fokus der Qualitäts- und Zuverlässigkeitsbetrachtungen, sind zunehmend die Wechselwirkungen verschiedener Komponenten und deren Auswirkung auf das Gesamtsystem Schwerpunkt von Forschung und Entwicklung.

Robuster Entwurf von neuen Elektronikkomponenten für Anwendungen im Bereich Elektromobilität (RESCAR 2.0)

Ziel des Projektes ist die Optimierung des gesamten Entwicklungsprozesses elektrischer und elektronischer Systeme von der Idee bis zur Verifikation hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Gesamtsystems.

Energieautarkes Condition Monitoring System (ECoMoS)

Condition Monitoring, auch in Kombination mit Teleservice, hat im letzten Jahrzehnt wesentlich zum Erfolg des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus beigetragen.

 

Tutorial Zuverlässigkeitsmanagement

Vermittelt werden Methoden und Hintergrundwissen zur applikationsspezifischen Absicherung der Zuverlässigkeit im Entwicklungs- und Produktionsprozess elektronischer Systeme. 

Weitere Projekte