Projekt Globale Initiative „Solving the E-waste Problem” (StEP)

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Jeden Tag landet eine enorme Anzahl von elektronischen Geräten im Abfall, einige davon sind schrottreif, andere einfach nur technisch veraltet. All diese Geräte türmen sich allmählich zu einem ernsthaften Umweltproblem auf, welches bisher allerdings kaum öffentliche Aufmerksamkeit erregt hat. Um das Umweltrisiko zu reduzieren und die Entwicklung zu beschleunigen, bestand ein neutraler Forschungs- und Kommunikationsbedarf. Aus diesem Grund wurde StEP im Jahr 2004 initiiert. Der Name ist Programm: Die Lösung des Elektroschrottproblems. Erklärtes Ziel ist die Planung, Anbahnung und Förderung einer nachhaltigen Behandlung von Elektroschrott auf einem politischen, sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Level.

Primäre Ziele sind:

  • Optimierung des Lebenszyklus von elektrischen und elektronischen Geräten durch die Verbesserung der Lieferketten
  • Geschlossene Materialkreisläufe
  • Reduzierte Verschmutzung
  • Erhöhung der Ausnutzung von Ressourcen und Wiederverwendung von Geräten
  • Förderung eines Bewusstseins für die Ungleichheiten, wie z. B. den digitalen Unterschied zwischen den Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern
  • Erhöhung des öffentlichen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Wissens über Zusammenhänge

Als neutrale intitiative mehrerer UN-Organisationen initiiert und befördert StEP Partnerschaften zwischen Unternehmen, Regierungs- und Nicht-Regierungs-Organisationen sowie dem Wissenschaftsbereich. Das Fraunhofer IZM ist einer der Partner dieser Initiative und koordiniert die Task Force „ReDesign“.